Umweltbeauftragte

Petra von Thienen
Sachsengäßchen 3
86415 Mering
Tel.: 0157 71467466
E-Mail

Umwelt

Liebe Meringerinnen und Meringer,
Als Ihre neue Umweltbeauftragte begrüße ich Sie sehr herzlich auf dieser Seite. Hier finden Sie Berichte zu den Umweltprojekten der Gemeinde Mering und regelmäßige Informationen über meine Tätigkeit.
Über Ihre Rückmeldungen, Ideen, Anregungen, Fragen freue ich mich. Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an.
Ihre Petra von Thienen

pdf icon Nistkästen Mering Projektbericht 2021

pdf icon Richtiges Anbringen von Nistkästen NABU
 

MGRin Petra v. Thienen mit Maisen-Nistkasten, Foto: Heike SchererPetra von Thienen interessiert sich schon seit Kindheit an für den Umweltschutz. Fünf Projekte hat sie begonnen und informiert und beteiligt auch die Bürger

Mit Bauhofleiter Claudius Hirner hat sie bereits kommunale Blühflächen in Mering geplant, sie möchte mehr Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dächern anbringen lassen. 25 Nistkästen für Meisen wurden in der Nähe von Eichen aufgestellt und sollen für eine natürliche Schädlingsbekämpfung in Mering sorgen. Auch Privatleute konnten sich durch ihre Vermittlung eine Meisennistkasten für ihren Garten anschaffen. Ihr Projekt geht auch im nächsten Jahr weiter. Petra von Thienen ist Merings neue Umweltbeauftragte und wurde in der Februarsitzung vom Marktgemeinderat mit 16 zu 9 Stimmen in das Amt gewählt. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr und bin mir sicher, dass sie das neue Amt gewinnbringend für Mering nutzen und wertvolle Impulse für den Bereich Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz einbringen wird. Jeder kleine Schritt ist wichtig, denn die Kommune muss mit gutem Beispiel vorangehen. Man kann vom Bürger nicht erwarten, dass er nachhaltiger lebt, wenn der Staat dafür nicht die Voraussetzungen schafft“, sagt Erster Bürgermeister Florian Mayer.

Die 58-jährige Mutter zweier erwachsener Kinder sitzt seit Mai 2014 im Marktgemeinderat und ist die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. Schon im Mai 2020 regte sie die Einrichtung des Ausschusses für Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz ein, der im Oktober das erste Mal tagte. Die Mitglieder streben an, dass in den Kantinen der Kindertagesstätten und Schulen mehr regionale und mehr Bio-Produkte angeboten werden und Blühflächen in Mering angelegt werden. Da die nächste Sitzung erst wieder für April angesetzt wurde, überlegte sich Petra von Thienen, wer denn in der Zwischenzeit Umweltprojekte anschieben könnte. Deshalb fragte sie beim Ersten Bürgermeister Florian Mayer an, ob Mering nicht eine Umweltbeauftragte benennen könnte. Er und die Fraktionssprecherrunde hielten das für eine gute Idee. Im Dezember gab sie ihre Bewerbung ab und bis Ende Januar meldete sich noch Michael Lerchl von der UWG, der sie künftig unterstützen wird.

Petra von Thienen möchte Umweltprojekte anstoßen und für eine zügige Umsetzung sorgen, außerdem die Öffentlichkeit mit einem Newsletter informieren und auch Anliegen von Bürgern einbeziehen. Sie hat dafür eine eigene Rubrik auf der Website der Gemeinde und eine E-Mail-Adresse für Anfragen von Bürgern erhalten. „Mering muss ein wenig energieautark werden. Deshalb stelle ich mir vor, dass zum Beispiel auf neue und schon bestehende Kindergärten, Schulen oder Vereinsheime Photovoltaikanlagen angebracht werden“, schlägt von Thienen vor. Gemeinsam mit Bernhard Konrad hat sie bereits eine Liste mit 16 gut geeigneten und 10 eventuell geeigneten Gebäuden erstellt. Die Idee einer Bürgerin, einen Kreislaufschrank zum Tausch oder Verschenken von Dingen, die nicht mehr benötigt werden, aufstellen zu lassen, möchte sie ebenfalls realisieren. Sehr wichtig ist ihr aber, dass die Gemeinde im April die Bewerbung für das Label „Fair Trade Town“ abgibt und das Zertifikat hoffentlich erhält.

Durch ihr Studium der Biologie entwickelte sich ihr Interesse für den Umweltschutz noch weiter. Sie gewann immer mehr Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge. Ihre berufliche Tätigkeit in der IT-Branche und langjährige Projekt- und Teamleitung stärkte sowohl die digitalen Fähigkeiten, die auch im Umweltschutz eine immer größere Rolle spielen als auch die Kompetenz für die Verwirklichung von Projekten im neuen Ehrenamt.

Petra von Thienen ist über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für die Bürger erreichbar.

Bericht: Heike Scherer

Umweltbeauftragte

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