Nordumfahrung

Ein Bürger hatte schriftlich gefordert, dass der Markt Mering einen Antrag auf eine Umgehungsstraße nördlich von Mering stellt, um die Anlieger der Hörmannsberger Straße zu entlasten.

Nordumfahrung Mering Skizze des Marktbauamtes, Luftbild: Amt f. Digitalisierung, Breitband u. VermessungSeine Forderung hatte er außerdem in der Bürgerversammlung bekräftigt. Die Beratung fand in der letzten Sitzung des Marktgemeinderates statt
Bürgermeister Kandler führte aus, dass ein solcher Antrag formlos gestellt werden kann. Es sind nur ein paar grundsätzliche Angaben erforderlich, wie möglicher Straßenverlauf, die Lage der Umgehungsstraße, die Anzahl von Brückenbauwerken, sowie grob geschätzte Kosten. Ein solcher Antrag auf eine Ortsumfahrung ist an das staatliche Bauamt zu stellen, wird dann geprüft und möglich-erweise in das Programm für den Staatsstraßenbau aufgenommen. Das aktuelle Programm läuft aller-dings noch einige Jahre, wes-halb ein Antrag aus Mering in der nächsten Zeit wohl keine Aus-sicht auf Erfolg hat.
Für die Beratung im Marktgemeinderat waren vom Marktbauamt ein Luftbild mit der denkbaren Straßenführung und eine grobe Kostenzusammenstellung erstellt worden, die mit 10,5 Mio. Euro ohne Grunderwerbs- und Ausgleichsflächen abschließt.
Der Verlauf einer Nordumfahrung wäre denkbar von der B2 in Höhe St. Afra ostwärts an der Rabusmühle vorbei bis zum Ortseingang von Hörmannsberg. Dem Marktgemeinderat sind die Bestrebungen der Gemeinde Ried für eine Ortsumfahrung bekannt. Sobald es zu dieser kommt, besteht die Bereitschaft konstruktiv mitzuarbeiten. Einen eigenen Antrag will der Marktgemeinderat nicht stellen.