Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Der Markt Mering weist darauf hin, dass Grundstückseigentümer nach Art. 29, Abs. 2 des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes (BayStrWG) verpflichtet sind, die aus Ihren Grundstücken überhängenden Äste und Zweige, die in den angrenzenden öffentlichen Verkehrsraum (z. B. Wege und Straßen) ragen, und die Verkehrsteilnehmer behindern bzw. gefährden oder die Sicht auf Verkehrszeichen beeinträchtigen, zurückzuschneiden.

Bild einer HeckeDabei müssen nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) Bäume und Sträucher bis zu einer Lichtraumhöhe von 4,50 m bei Kfz-Verkehr und 2,50 m bei Rad- und Fußgängerverkehr zurückgeschnitten werden. Das Zurückschneiden ist aus Gründen der Sicherheit bis zur Grundstücksgrenze erforderlich. Durch überhängende Sträucher und /oder Bäume werden Fußgänger oftmals zum Verlassen des Gehweges in Richtung Fahrbahn, sowie Kraftfahrer zu einem verkehrsgefährdenden Ausweichen gezwungen. Hinzu kommt, dass durch derartigen Grünbewuchs Verkehrszeichen verdeckt werden und vom Verkehrsteilnehmer nicht mehr erkannt werden können. Wir bitten Sie deshalb, diesen Hinweis zu beachten. Damit Regenwasser entsprechend abließen kann, sind die Grundstückseigentümer außerdem verpflichtet, die Rinnsteine von Unkraut zu befreien. Diese Arbeiten sollten schon aus purem Eigennutz erledigt werden. Denn früher oder später zerstört das Wurzelwerk der Pflanzen sowohl den Belag des Gehwegs als auch die Rinnsteine.