Industrie- und Gewerbepark

Die Geheimniskrämerei, die viele Sorgen und Ängste bei den Bürgern ausgelöst hatte, konnte in der Sitzung des Marktgemeinderates kurz vor Weihnachten beendet werden.

Foto Firma HonoldDer Investor, der einen Großteil des neuen Gewerbegebietes kaufen möchte, stellte sich persönlich im Gremium vor. Herr Heiner Honold erläuterte seine geplante Investition und den Hintergrund.Die Fa. KUKA AG aus Augsburg hatte bei mehreren Dienstleistern ein Neubauprojekt ausgeschrieben und bis zum Abschluss des Bieterverfahrens um Vertraulichkeit gebeten.
Die Fa. Honold will 3 Hallen mit jeweils 10.000 m² Fläche errichten. Darin wird die Zu- und Auslieferung für KUKA-Roboter durchgeführt. KUKA selbst wird mit ca. 30 Mitarbeitern in Mering tätig werden, sofern eine Entscheidung zugunsten der Fa. Honold erfolgt.


Voraussetzung für eine positive Entscheidung ist das Signal, welches vom Marktgemeinderat ausgesandt wird. Mit großer Mehrheit unterstützt der Marktgemeinderat das Projekt.
Zunächst wurde mit Filmen verdeutlicht, dass die Fa. KUKA AG einer der weltweit führenden Roboterhersteller und –entwickler ist. Gerade mit der neuen Robotergeneration soll ein neues Betätigungsfeld in der Automation von Elektrotechnik erschlossen werden.


Herr Werner Dehm vom Planungsbüro OPLA erläuterte den bisherigen Ablauf des Bauleitverfahrens. Wegen der Tatsache, dass jetzt öffentlich bekannt ge-geben werden kann wer die Investoren und künftigen Nutzer sind, ist es auch möglich die Verfahrensart von einem angebotsorientierten Bebauungsplan für ein Industriegebiet hin zu einem projektbezogenen Bebauungs-plan als Gewerbegebiet zu ändern. Damit wird vielen Anregungen und Einwendungen Rechnung getragen. Dies überzeugte auch die große Mehrheit im Marktgemeinderat. Das Areal westlich der Bahnlinie wird nur noch als Gewerbegebiet aufge-plant. Stark störende oder emittierende Betriebe sind somit ausgeschlossen.
Mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan kann der Markt Me-ring den Umfang der Nutzung und der LKW-Bewegungen vertraglich festlegen. Dies akzeptiert auch die Fa. Honold.
Nachdem auch noch die beigeladenen Experten zu Naturschutz und Lärmemissionen ihre Stellungnahmen erläutert hatten, wurden die zahlreichen Anregungen und Einwendungen der beteiligten Behörden, Verbände und Privatpersonen einzelnen abgewogen. Es wurde die erneute Auslegung als Gewerbegebiet beschlossen. Zum Schluss wurde dem Bauantrag der Fa. Honold das gemeindliche Einvernehmen erteilt.