Industrie- und Gewerbepark

Zumindest bauplanungsrechtlich geht es beim neuen Gewerbegebiet westlich der Bahn weiter. 

In seiner letzten Sitzung hat der Marktgemeinderat die umfangreichen Anregungen und Einwendungen beraten und abgewogen. Dem war die sogenannte vorgezogene Trägerbeteiligung vorangegangen. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Naturschutz, hier insbesondere dem Artenschutz. Das Lechfeld ist nach dem regionalen Entwicklungsplan als Vorranggebiet für den Kiebitz und andere feldbrütende Vogelarten eingestuft. Der Markt Mering muss daher nachweisen, dass er zum Ausgleich für die geplante Bebauung mögliche Brutflächen für den Kiebitz zur Verfügung stellt. Der Gemeinde ist es gelungen mit ihren Grundstücken im Lechfeld 15.000 m² nachzuweisen. Es sind aber noch Gespräche mit Landwirten erforderlich, weil ein Teil der Grundstücke mitten in größeren, zusammenhängenden Äckern liegt. Das von Herrn Dehm, Büro OPLA, vorgestellte Konzept überzeugte, weshalb der Marktgemeinderat mehrheitlich die Planung billigte und die Durchführung der förmlichen Auslegung beschloss.