Neues Sonar vereinfacht der Meringer Wasserwacht die Vermisstensuche

Mit 5.000 Euro hat der Markt Mering den Kauf eines Sonargerätes bezuschusst und damit die Arbeit der Meringer Wasserwacht deutlich verbessert. Dadurch können vermisste Personen nicht nur am Mandichosee deutlich schneller geortet werden als mit dem Einsatz von Tauchern. Beim letzten Wachdienst in der Saison 2020 übergab Erster Bürgermeister Florian A. Mayer das neue Sonar offiziell an die Meringer Bereitschaft um Wachdienstleiter Markus Motzke. Anschließend testeten Motzke und Mayer zusammen mit 3. Bürgermeisterin Silvia Braatz und Tanja May von der Wasserwacht das Sonar bei einer Testfahrt auf dem See.

Neues Sonar für die WasserwachtBei Schlechtwetter und erschwerten Einsatzbedingungen haben Taucher im See nur eine Sichtweite von rund 1,5 Metern. Neben der schlechten Sicht sind auch immer weniger Taucher für entsprechende Großeinsätze verfügbar. „Bei der Vermisstensuche geht es zudem um jede Minute, daher wollen wir unsere Einsatzkräfte mit neuer Technik auf den bestmöglichen Stand bringen“, erklärt Bürgermeister Florian A. Mayer.

Das Sonargerät kann die komplette Tiefe des Mandichosees sowie einen Korridor von 60 Metern auf einmal absuchen. Dadurch reduziert sich die Suche nach Vermissten oder Gegenständen erheblich. Im Ernstfall kann die Anschaffung des neuen Gerätes über Leben und Tod entscheiden. Daher hat der Markt Mering die Anschaffung des neuen Gerätes bezuschusst. „Wir sind stolz auf die Arbeit unserer Schnelleinsatzgruppe und wollen ihr für ihre ehrenamtliche Arbeit auch die bestmögliche Ausrüstung an die Hand geben.“, so der Meringer Bürgermeister. Insgesamt vier Personen sind aktuell an dem Gerät geschult, bis zur kommenden Saison sollen weitere Ausbildungen stattfinden.